Was Bewerber auf ihrer Suchewirklich vorfinden.
7 Phasen, 50 Prüfpunkte. Der Schwerpunkt liegt auf der Recherchephase mit ihren 6 Stationen: Dort wird still aussortiert, ohne dass je ein Kontakt entsteht – und genau deshalb erfahren Sie sonst nie davon.
Gatch Karriere-CheckCandidate-Journey-Analyse
Der ganze Weg vom Auslöser bis zum ersten Arbeitstag – mit Schwerpunkt auf der Recherchephase, in der still aussortiert wird.
Auf dem Weg zu Ihnen liegen so viele Hürden, dass fast nur noch entschlossene Bewerber ankommen. Hier lohnt ein grundsätzlicher Aufbau.
- Phasen
- 7
- Prüfpunkte
- 50
- Bewertet
- 0
- Schwächste Phase
- –
Unternehmen prüfen
Der Firmenname genügt – die Website und der Karrierebereich werden gesucht. Sie können genauso die Adresse eintragen. Was sich messen lässt, wird gemessen; der Rest bleibt eine Frage weiter unten.
Noch keine Angaben – beantworten Sie die Stationen unten
Auf dem Weg zu Ihnen liegen so viele Hürden, dass fast nur noch entschlossene Bewerber ankommen. Hier lohnt ein grundsätzlicher Aufbau.
Kanal-Check
Google, Instagram und kununu sperren automatische Abfragen – deshalb hier geführt: ein Kanal je Schritt, mit dem passenden Link daneben. Zehn Sekunden hinsehen, drei Fragen beantworten.
Der erste Griff bei fast jeder Recherche: Firmenname eintippen. Was auf der ersten Seite steht, ist das Bild, das entsteht – und Sie bestimmen nur einen Teil davon.
- Steht Ihre Website auf Platz 1?
- Erscheint rechts das Unternehmensprofil mit Fotos und Bewertungen?
- Steht etwas Störendes weit oben – alte Presse, schlechte Bewertung, verwaistes Profil?
- Suchen Sie danach nach „Beruf + Ort“: Tauchen Ihre Stellen auf?
Ein alter Presseartikel oder ein verwaistes Profil prägt den Eindruck stärker als jede Hochglanzbroschüre – weil es unabhängig wirkt.
Das Profil erscheint neben den Suchergebnissen und wird fast immer gesehen. Ohne Fotos und mit falschen Zeiten wirkt es wie ein geschlossener Laden.
So sucht man wirklich – nicht nach Firmen, sondern nach Beruf und Ort. Wer dort fehlt, existiert für diese Suche nicht.
Alte Anzeigen auf Portalen erzeugen Bewerbungen auf Stellen, die längst besetzt sind. Das kostet Sie Zeit und den Bewerber Vertrauen.
Auslöser
Der Moment, in dem jemand anfängt zu schauen
Kaum jemand wacht auf und beschließt, den Job zu wechseln. Es gibt einen Auslöser: Ärger mit der Führung, ein verpasster Aufstieg, ein Umzug, ein Gespräch im Freundeskreis. In diesem Moment beginnt eine stille Suche – meist nebenbei, am Handy, abends. Wer hier nicht sichtbar ist, kommt gar nicht erst in die engere Auswahl.
Sichtbarkeit bei Wechselbereiten
Der Mensch sucht noch nicht aktiv. Er nimmt nur wahr, wer ihm zufällig begegnet – im Ort, im Netz, im Gespräch. Von außen prüfbar ist, was davon öffentlich auffindbar ist.
Von außen sichtbar an Website und Suche: Gibt es einen Karrierebereich, Aussagen zum Arbeiten dort, offene Stellen? Wer nur seine Produkte zeigt, taucht bei niemandem auf, der einen Arbeitgeber sucht – unabhängig davon, wie bekannt der Name ist.
Von außen erkennbar daran, ob ein eigener Karrierebereich existiert und ob die Kanäle auch ohne akute Stelle gepflegt wirken. Wer erst bei Bedarf sichtbar wird, konkurriert im selben Moment mit allen anderen.
Was ein Bekannter erzählt, hört man von außen nicht – wohl aber den öffentlichen Abdruck davon: Bewertungen auf kununu oder Google, ein Team mit echten Gesichtern, Zitate von Mitarbeitern. Fehlt all das, hat ein Interessent keinen einzigen Beleg außer der Selbstdarstellung.